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China - Ausrichter der Olympischen Spiele 2009
Kontinentale Vielfalt - Kontinuität und Wandel
Flächengrößtes und bevölkerungsreichstes Land der Erde
Am 13. Juli 2001 wurde Peking (Beijing) vom IOC zum Ausrichter der Olympischen Spiele 2008 gewählt. Das Mottodieser weltweiten Begegnung der Sportler steht unter dem Motto: Grüne, High-Tech- und Kulturelle Olympische Spiele 2008. Bei der Abschlussfeier der Olympischen Spiele in Athen 2004 hatte Peking als nächste Ausrichterstadt die Gelegenheit, sich und das Land zu präsentieren. Die achtminütige bunte Präsentation fand allerdings eingeteiltes Echo von "hervorragend udn stolz" bis "kitschig". Aus chinesischer Sicht ist diese Generalprobe für Peking 2008 geglückt. Die Planer des Pekinger Olympiaprojekts haben sichdurch die explodierenden Kosten auf Änderungen eingestellt, und es wird sich 2008 herausstellen, ob die mit Schutzmasken durch die Straßen laufenden Pekinger zum alltäglichen Straßenbild gehören werden. Die Anzahl der in Peking teilnehmenden Sportarten wurden auf 28 festgesetzt.Für die am 8. August bis 24. August 2008 dauernden Spiele gilt der Slogan One Workld, One Dream.
Die Hauptstadt des Riesenreiches China, das an 14 Staaten grenzt, eine Fläche von fast 10 Millionen km² einnimmt und eine Bevölkerungszahl von 1,3 Milliarden aufweist, ist Peking. Kein Land der Erde hat mehr direkte Nachbarn. Die Volksrepublik China umfasst beinahe das gesamte kulturelle und geographische Gebiet in Asien. Die Nord-Süd-Ausdehnung Chinas beträgt ca. 4500 km, die Ost-West-Ausdehnung 4200 km. Die Küstenlänge aller Seegrenzen Chinas beläuft sich auf 14000 km.
Das Territorium kann man grob in drei Bereiche unterteilen:
*Der Osten Chinas ist von vier großen, dicht besiedelten Schwemmebenen geprägt. Dort befinden sich auch die Deltas der größten Flüsse des Landes. Der südöstliche Küstenstreifen ist gebirgig, während der Süden eher hügelig ist. Dieses gesamte Gebiet hat eine Höhe von unter 500 Metern über dem Meeresspiegel.
* Westlich an die Ebenen schließen sich Bergland und Hochebenen und -Becken an, wie etwa die Mongolische Hochebene, das Tarimbecken, das Sichuan-Becken, das Lössplateau oder das Yunnan-Guizhou-Hochland. Die Berge haben hier Höhen von etwa 1000 bis 2000 Meter.
* Westchina ist geprägt von Hochebenen und Hochgebirgen wie dem Himalaya, Tianshan, Pamir oder der tibetischen Hochebene. Die durchschnittliche Höhe der ganzen Region beträgt 4000 Meter über dem Meeresspiegel und gehört damit zu den höchstgelegenen Ebenen der Welt. Der Westen ist zusammen mit der Inneren Mongolei auch die trockenste Region des Landes mit den Wüsten Taklamakan und Gobi.
Wichtigste Flüsse sind der Jangtse (auch Changjiang = langer Fluss) und der Gelbe Fluss (Huáng Hé), daneben Mekong, Perlfluss, Brahmaputra und Amur. Aufgrund der geographischen Situation Chinas fließen fast alle diese Flüsse von Westen nach Osten, d.h. aus den Regionen mit wenig Niederschlag und hohen Lagen in die Regionen mit viel Niederschlag und niedrigen Lagen.
Das Klima in China ist so vielfältig wie die Gegraphie. Im Westen Norden und Nordosten herrscht kontinentales Klima mit sehr kalten Wintern udn heißen Sommern. Im Süden ist das Klima subtropisch bis tropisch. Besonders der Osten Chinas ist häufig von Erdbeben betroffen. An den Flüssen Jangtse und Huang He kommt es häufig zu Überschwemmungen.der Bau des Drei-Schluchten-Dammes bringt weitreichende Veränderungen der Landschaft udn die Vernichtung von natürlichen Lebensräumen mit sich. Die Küsten im Süden und Osten des Landes sind häufig Taifunen ausgesetzt.
China ist das bevölkerungsreichste Land der Erde und viele seiner Regionen gehören zu den am dichtesten besiedelten der Welt. Die VRC weist eine Bevölkerungsdichte vion 136 Einwohnern / km² auf. Bei weitem der größte Teil der Bevölkerung lebt in den Küstenregionen. Offiziell ist China ein attheistischer Staat. Die überwältigende Mehrheit der Chinesen bekennt sich zu keiner Religion. China ist ein autoritärer Stat unter der Führungder Kommunistischen Partei. Noch immer gibt es in China die Todesstrafe. In keinem anderen Land der Erde werden so viele Menschen exekutiert wie in China. So wird das Thema "Menschenrechte" vor den Olympischen Spielen 2008 wieder in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit rücken. Doch es gibt auch positive Änderungen in diesem gewaltigen Land zu verzeichnen. Die Verkehrsstruktur des Landes wird ständig verbessert. Hohe Summen werden in den Bau von Straßen, Eisenbahnlinien und neue Flughäfen investiert. Das chinesische Eisenbahnnetz ist das längste der Welt. Züge werden vorwiegend für den Fernverkehr einegsetzt, doch hat das Land auch in diesem Bereich umgedacht und bereits Hochleistunsgzüge zwischen Flughafen und Stadt geschaffen. Auich die Anzahl der Flugverbindungen von udn nach China ist stark im Wachsen begriffen. Bemerkenswert ist der Anstieg der Lebenserwartung, die heute bei über 70 Jahren liegt und hat sich demnach seit Gründung der Volksrepublik China schon verdoppelt. Diese Entwicklung ist den steigenden Lebensstandards sowie auch den Regierungsanstrengungen zur Verbesserung der medizinischen Versorgung zuzuscvhreiben. und die Regierung strebt heute ein Krankenversicherungssystem nach westlichem Vorbild an. Das Motto, das die Volksrepublik China seit 1980 prägt, heißt. Das Ausländische für China nutzbar machen. Und es ist ein überaus erfolgreiches Motto geworden.
China ist ein faszinierendes Reiseland und hält für den Besucher viele Überraschungen bereit. Einmalige Erlebnisse warten auf den Gast im Reich der Mitte. Der Gast aus Deutschland taucht in eine tota fremde Welt ein. Geschichte und Gegenwart, Kontinuität und Wandel, Hektik udn Harmonie, tiefste Provinz und hochmodernisierte Großstadt, Hütten neben Wolkenkratzern exisieren neben- und miteinander. Für den Gast wird durch dieses Feuerwerk an Eindrücken und Erlebnissen eine Reise in das riesige Reich China absolut unvergesslich. China ist das Land der Superlative. Bereits am frühen Morgen beginnt das rege Treiben. der Gast ist verwundert, wenn er bereits frühmorgens in den Straßen, auf Plätzen und in Parkanlagen die Frühaufsteher aller Altersgruppen beobachtet, die gemeinsam Frühsport betreiben. Junge Mädchen in im Minirock udn Jungen mit gefärbten Haaren, stats das Handy am Ohr, gehören ebenso zum Stadtbild wie ausgemergelte Bewohner, die ein Gefährt durch die Straßen schieben oder ziehen. Der Besuher trifft in den Hauptstraßen auf die amerikanischen Fast-.Food-Ketten, und in den Nebenstraßen bereiten viele Menschen das Essen auf der Straße zu. Und wenn sich die Städte am Abend in die grelle Pracht der Leuchtreklamen hüllen, kann sich wohl kaum ein Besucher der Faszination verschließen, die nicht nur von Menschen und Kultur ausgeht. Auf den meisten Straßen trifft der Besucher auf ein Verkehrschaos.Es gibt zwar Regeln, aber diese werden offensichtlich kollektiv missachtet. An jeedr Ampel steht ein Polizist, damit diese Ampelanlage überhaupt beachtet wird. Die einzige erkennbare Verkehrsregel scheint Wer zuerst fährt, hat recht zu lauten. Linksabbieger an Kreuzungen schneiden wagemutig den geradeaus fahrenden Gegenverkehr. Nachfolgende Autos fahren Stoßstange an Stoßstange. Fahrbahnmarkierungen nehmen kaum Einfluss auf einen geregelten verkehr. Wichtigstes Bestandteil jedes Fahrzeugs ist bei den Radfahrern die Klingel udn bei den Motorisierten die Hupe.
Nach diesen individuellen Erfahrungen wird sich der Gast Sehenswürdigkeiten des Riesenreiches zuwenden und bald spüren, dass er lediglich einen kleinen Ausschnitt der verschiedenartigen Palette an Sehenswürdigkeiten auf seiner Reise erkennen, bewundern und genießen kann. Die Landschaft um Guilin bedeutet Wahrheit als Traum, Sinnbild des Schönen. Touristen verschlägt es beim Anblick der durch die bizarren Karstberge geprägten Landschaft die Sprache. Neben den Weltstädten Peking udn Shanghai, der Terrakotta-Armee in Xi´an gehört Guilin zu Chinas meistbesuchten Sehenswürdigkeiten. der Gast taucht in Guilin in eine friedliche Welt ein. Eine Ausflugsfahrt auf dem Fluss Li führt vorbei an Bambuswäldern, Reisfeldern, badenden Wasserbüffeln sowie Fischern, die ihre Netze auswerfen. Und ständig ist der Besucher von dieser zauberhaften Landschaft gefangen, deren idyllische 50 Kegelberge aussehen, als hätten sie Künstlerhände kreiert. Mit etwas Fantasie erkennt der Besucher an der Gestalt dieser Bergformationen, auf welchen Namen, wie Vater-Sohn-Fels, Fünf Tiger krallen ein Schaf, Kletternde Schildkröte, sie getauft wurden. Besonders attraktiv ist es für den Besucher, wenn er den Kormoranfischern zusehen kann.
Die Stadt Guilin liegt zwischen Bergen, Seen und Höhlen. Bereits im Stadtzentrum erheben sich einige Karstberge, die der Gast zum teil besteigen kann. Über 300 Stufen führen auf den Gipfel der einmaligen Schönheit. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Höhle der zurückgewonnenen Perle am südlichen Fuße des Berges, udn an der Ostseite zieren 300 Skulpturen den Felsen der Tausend Buddhas.
Auch weitere Berge tragen blumige Namen wie Berg der bunten Schichten oder Elefantenrüssel-Berg. Einige Parks bestechen durch eine vollkommene Harmonie der Landschaft von Bergen udn Seen. Mit der lockt auch Guilins Unterwelt.
Die Terrakotta-Armee nahe der alten chinesischen Kaiserstadt Xi'an wurde in Jahre 1974 während einer Brunnenbohrung im Dorf Xijang, in der Provinz Shaanxi, gefunden. Wenige Tage später bereits, begann ein chinesisches Archäologen-Team damit, die Sensation freizulegen. In mehrjähriger Arbeit wurden nach und nach viele tausend der lebensgroßen Terrakotta-Figuren freigelegt. Heute ist die Terrakotta-Armee Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und eines der beeindruckendsten und wertvollsten Zeugnisse der frühen chinesischen Geschichte. Über 6000 lebensgroße Krieger aus Ton bewachen das Grab des Kaisers Qin Shi Hunag Di. Das 1974 zufällig entdeckte feld besteht aus vier Schächten. In dem 230 m langen und 62 m breiten Schacht 1 stehen in den von 2,5 m dicken Wänden getrennten Gängen die Soldaten- udn Pferdefiguren dicht an dicht. Mindestesn 1000 Handwerker waren mit der Herstellung dieser Figuren beschäftigt. Acht verschieden geformte Kopfformen machten die Wisenschaftler aus. Erst bei den Feinarbeiten erhielten die Soldaten individuelle Gesichtszüge.
Chinas zweitgrößte Stadt Shanghai, als Perle des Ostens gepriesen, war nie eine Kulturhochburg, zieht heute aber täglich Hunderttausende zum Shoppen und Flanieren durch Shoppingcenter, Kaufhäuser, Boutiquen und prächtige Passagen an. Die wesentlichen Sehenswürdigkeiten können tagsüber erfasst werden, damit Zeit für Einkaufsbummel und Nachtleben bleibt. Chinas berühmteste Straßenecke ist The Bund, das eigentliche Stadtzentrum. Die Prachtgebäude am Bund entstanden ab Anfang des 20. Jahrhunderts. Auf den Bund stoßen die Hauptgschäftsstraßen, und am Abend herrscht hier ein Gewimmel von Menschen, die dem Flanieren und Einkaufen ebenso frönen wie dem Essen in den hier angesiedelten Restaurants. Am Ostufer des Huangpu und südlich des markanten Fernsehturms hat sich in den letzten jahren ein über mehrere Brücken verbundenes Geschäftzentrum mit gewaltigen Hochhauskomplexen etabliert. Besonders am Abend strömen viele Besucher und Einheimische an das Flussufer und bestaunen das grell erleuchtete und schimmernde Panorama. Bei der Besichtigungsplanung wird sicherlich auch der Besuch des Volksparks, des Jadebuddha-Tempels, des Shanghai-Museums sowie des Yu-Gartens berücksichtigt.
Eine Fahrt zum und auf dem Kaiserkanal und die Besichtigung der von Flussläufen und Kanälen durchzogenen Stadt Suzhou mit dem Garten der Beschaulichkeit, einer bis ins Detail geplanten Gartenanlage mit Teichen und Pavillons, gehört ebenso zum Besuchsrepertoire einer Chinareise. Ziel praktisch jeder Touristenreise nach Kunming ist der berühmte Steinwald, dessen bizarren Felsformationen zu immer neuen Geschichten inspirieren. Dem legendenumwobenen Westsee verdankt Hangzhou seine romatischen Attribute. Die Stadt Luoyang am Nordufer des Luo gehört zu den am frühsten besiedelten Gebieten Chinas. Ab dem 5. Jahrhundert begann man hier,duddhistische Figuren in grotten aus Sandstein zu meißeln udn schuf im Laufe der Jahre fast 100000 Statuen udn Reliefs in mehr als 2000 Höhlen. Kaum ein Chinareisender wird als dem reich der Mitte in seine Heimat zurückkehren, ohne eine Fahrt auf dem nunmehr gestauten Jangtse unternommen und die Drei Schluchten besucht zu haben. Und was wäre eine Chinareise ohne den Besuch der Ming-Gräber und der Großen Mauer., Chinas antibarbarischen Schutzwall, der sich über eine Länge von 6300 Kilometer wie ein Lindwurm durch die Landschaft windet. Der 3 bis 8 Meter hohe Wall und seine 18 Türme war niemals eine Grenzmarkierung, sondern ein militärisches Hindernis udn Nachrichtensystem weit hinter den Grenzen gegen anrückende Barbaren. 9o km nördlich von Peking kann der bei Badaling restaurierte Mauerabschnitt besichtigt und begangen werden. Etwa 50 km nördlich der Metzropole ruhen in einem Talkessel 13 der 16 Kaiser der Ming-Dynastie. Hinter dem Großen Roten Tor beginnt die Geisterstraße, an der überlebensgroße Tier- und Menschengestalten die Gräber vor Räubern und bösen Geistern schützen sollen. Auch den Besuch des brühmten Shaolinklosters im Herzen Chinas sollte der Chinareisende einplanen. Es ist weit über die Grenzen Chinas berühmt für seine Kampfkunst und verblüffenden Fähigkeiten der Kung-Fu-Showgruppen.
Eine Woche in Chinas Hauptstadt Peking (Beijing) reicht kaum aus, um die auf solch engem Raum befindlichen Kunstdenkmäler und Sehenswürdigkeiten zu bewundern. Auf dem Tiananmen, dem Platz des Himmlischen Friedens prangt dein überlebensgroßes Mao-Bildnis. Dahinter liegt die Verbotene Stast, der alte Kaiserpalast udn die verschiedenen Thron- und Residenzhallen. Auch der Sommerpalast hinterlässt einen unvergesslcihen Eindruck. Und in der Umgebung Pekings muss der Urlaubsast die Ming-Gräber und die Große Mauer besucht haben.
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